Naturheilpraxis Johanna Pfüller - Übersicht über die Therapie

Fakten zur Allergostop-Therapie:
Was ist das Prinzip der Allergostop-Therapie?

Bei der Allergostop-Therapie werden die körpereigenen Abwehrmechanismen genutzt, um das Ziel der Ausschaltung der Antikörper zu erreichen.
Dazu wird dem Patienten in der allergischen oder autoimmunen Aktphase Blut entnommen, welches damit die vom Körper gebildeten Antikörper in großer Menge enthält.
Dieses Blut wird mit einem Serum-Aktivator vermengt und über mehrere Schritte potenziert. Durch den Serum-Aktivator werden die Antikörper im Blut so verändert, dass der Körper diese nun als Fremdstoffe, die bekämpft werden müssen, erkennt. Das potenzierte Eigenserum wird schrittweise in die Haut reinjiziert und der Körper bildet nun selbst Anti-Antikörper. Damit werden die allergischen Antikörper im besten Fall so weit reduziert, dass keine allergischen Symptome mehr zu spüren sind.

Allergostop-Therapie: Verfremdung von Antikörpern

Analog dazu ist die Wirkung von Allergostop bei der Anwendung bei Autoimmunerkrankungen. Hierbei werden die Antikörper verfremdet, welche sich gegen körpereigene Strukturen gerichtet haben.

Die Allergostop-Therapie ist also eine gezielte Anleitung des Körpers, sich selbst zu helfen. Dieses Prinzip der Unterdrückung pathologischer Antikörper durch zelluläre Rückkopplungsmechanismen wurde Anfang der 1970 er Jahre von Niels Kam Jerne am Basler Institut für Immunologie eingehend erforscht. Nach ihm wurde die so genannte Jerne´sche Netzwerktheorie benannt. 1984 wurden ihm für seine Erkenntnisse der Nobelpreis überreicht.losen Eindringe wie Pollen, Nahrungsmittel, Tierhaare oder Hausstaubmilben für gefährlich hält, bildet es Antikörper gegen die jeweiligen Proteine um diese zu bekämpfen. Durch die Ausschüttung von körpereigenen Abwehrstoffen entstehen die typischen Allergiesymptome.

Bei Autoimmunerkrankungen sind prinzipiell ähnliche Mechanismen im Gange, nur dass sich die Antikörperbildung nicht gegen Fremdstoffe, sonder gegen körpereigene Strukturen richtet. Diese docken dann an den jeweiligen Organstrukturen an und verursachen Entzündungen und damit Gewebezerstörung.