Naturheilpraxis Johanna Pfüller, Überlingen, Goldbacherstraße 15

Unser Körper – ein Wunderwerk (und seine Grenzen …)

Jeder Mensch ist anders. Jede Krankheit zeigt sich unterschiedlich. Und doch gibt es einige große Zusammenhänge, welche sich immer und immer wiederholen und sich nicht wegdiskutieren lassen.
So ist es ein grundlegender Fakt, dass unser menschlicher Körper ein Wunderwerk ist, welches sich in den unterschiedlichsten Situationen selbst helfen kann, indem es durch die körpereigenen Selbstheilungsprozesse Wunden verschließt, Gewebe neu aufbaut, Giftstoffe ausscheidet, Informationen verarbeitet u.v.m.
Krankheitssymptome treten zumeist da ans Tageslicht, wo der Körper diese Selbstreperatur- und Verarbeitungsmaßnahmen nicht mehr ausreichend bewältigen kann.

Wann und wodurch entstehen diese pathologischen Defizite?

Die wichtigsten Faktoren, die die Möglichkeit einer Erkrankung entstehen lassen sind

  • Vergiftung (Toxicity)
  • Mangelerscheinungen (Deficiency)
  • und Dauerstress.

Oder anders ausgedrückt: Es ist zu viel im Körper was nicht hineingehört und zu wenig vorhanden, was er zum reibungslosen Funktionieren braucht, wobei gleichzeitig ein ständiger Mehrbedarf besteht.

Durch die Umwelttoxinbelastung, welche uns in der heutigen Zeit permanent umgibt, ist unser Körper ich mehr in der Lage, die überwältigende Menge an Giftstoffen dich die Ausscheidungsorgane zu eliminieren. Ursprünglich waren diese für die Entgiftung körpereigenen Zerfalls- und Abbauprodukte gedacht, nicht aber für hunderttausend von körperfremden Toxinen, vor denen man sich auch bei bester Vorsicht niemals vollständig erwehren kann.

Gleichzeitig wird die Nahrung für uns westliche zivilisierte Menschen immer artfremder und die industriell verarbeitete Fertignahrung, welche für die meisten Leute heutzutage Standart ist, hat mit einer nährenden Kost nichts mehr zu tun. Nährstoffe bleiben auf der Strecke, nicht zuletzt da aufgrund der Turbo-Züchtung von Getreiden und anderen Lebensmitteln und der Monokultur-Landwirtschaft beinahe alle landwirtschaftlich genutzten Flächen ausgelaugt und nährstoffarm sind – so wie die daraus entstehenden Lebensmittel.

So haben wir beim größten Nahrungsmittel-Überfluss seit Ende des letzten Weltkrieges die schlechteste Nährstoffsituation – und dieser Mangel an lebenswichtigen Nährstoffen bremst zusätzlich die Entgiftungsphasen des Körpers. Gleichzeitig bräuchte der Körper aber bei erhöhtem Toxinaufkommen eigentlich sogar noch mehr Nährstoffe. Dies führt langfristig zu einer zusätzlichen Anhäufung von Umweltschadstoffen im Zwischenzellgewebe, wodurch die Zellfunktionen beeinträchtigt werden.

Krankheit beginnt auf Zellebene

Besonders die “Kraftwerke der Zellen”, die Mitochondrien, sind von diesen Schädigungen betroffen. Können diese ihre Arbeit nicht mehr richtig ausführen und keine adäquate Menge an Energie (ATP) umsetzen, folgt zwangsläufig die Funktionsstörung der Zelle. Jede Erkrankung beginnt auf Zellebene, also in den Mitochondrien. In welchem Zeltverbund sich nun diese Störung manifestiert (also z.B. im Darm, der Muskulatur, der Lunge, dem Gehirn etc.) entscheidet, wo sich organisch eine Krankheit symptomatisch zeigt. Doch auch “diffuse” Beschwerden wie chronische Erschöpfung und Schmerzen im ganzen Körper sind letztendendes meist eine Mitochondrienerkrankung.

Wurzel von Krankheit und Gesundheit – Der Darm

Hier spielt auch der Darm eine tragende Rolle. Denn ca. 70-80 % unserer Immunzellen sind in unserem Darm beheimatet. Gleichzeitig bietet der Darm mit seinen 400-500 m2 Oberfläche die größte Kontaktfläche zu unserer Umwelt und somit auch zu allen Schadstoffen die uns umgeben. Chronische schwelende Entzündungen im Darm bleiben meist lange Zeit unentdeckt und verursachen durch die dadurch zunehmende Durchlässigkeit der Darmschleimhaut schwere immunologische Entgleisungen, systematische Entzündungsreaktionen, Malabsorbtionssymptome und nicht zuletzt durch den Versuch es Körpers die Entzündung in Schach zu halten auch einen deutlichen Mehrbedarf an Nährstoffen.

THERAPIEGRUNDSATZ

Der Grundansatz jeder Therapie ist also die Wiederherstellung des Gleichgewichts von gezielter Ausscheidung von Giftstoffen und Aufnahme von Nährstoffen, damit die Energiegewinnung in der Zelle wiederhergestellt und somit die Organfunktion wieder hergestellt werden kann.
Doch muss die gezielte Diagnostik und die sorgfältige Therapie zur Zustandsverbesserung der Darmsituation am Anfang jeder Therapie stehen, da erst dann jede weitere Therapiemaßnahme wirklich grundlegend und nicht nur symptomatisch zum Erfolg führen kann.

Ernährungstherapie als Basis – Lifestyle, nicht Diät

Durch Ernährungstherapie soll ein Zugang zu einem “artgerechten” Ernährungsstils ermöglicht werden. Dies wird nicht im Sinne einer kurzfristigen “Diät” betrachtet, sondern viel mehr als ein Lernen zu einem gesundheitsfördernden und erhaltenden Lifestyle, welcher auch langfristig aufrecht erhalten werden kann und soll. Nur was langfristig umsetzbar ist, dient letztendendes der dauerhaften Gesundung und Gesunderhaltung. Der natürliche Zellstoffwechsel wird für die Ernährungsempfehlungen als Vorbild und Grundlage genommen, sowie die individuellen Unverträglichkeiten oder Allergien besonders zu Beginn der Therapie beachtet.

Nährstofftherapie gezielt nutzen

Durch zusätzliche, dem Blutbefund angepasste hochdosierte Nährstoffe werden vorhandene Mängel beseitigt, um einen funktionstüchtigen Stoffwechsel wiederherzustellen und die gezielte Entgiftung, also die Entlastung des Zeltzwischenraumes von Schadstoffen sorgt für eine Reduktion von toxinbedingten Symptomen und eine verbesserten Gewebeversorgung.

Therapie als Hilfe zur Selbsthilfe des Körpers

Mit dieser Grundversorgung soll der Körper wieder in sein biochemisches und physikalisches Gleichgewicht gebracht werden, um seine Selbstregulationsmechanismen in physiologischer Weise ausführen zu können.

body-mind-Medizin

Mit der gleichen Aufmerksamkeit steht auch der Mensch in seiner emotionalen und mentalen Einheit im Mittelpunkt. Das heutzutage laufende Karussell des stressigen Alltags dreht sich beinahe für jeden unentwegt. Gleichzeitig noch mit einer Erkrankung zurecht kommen zu müssen, stresst zusätzlich. Besonders für Patienten mit chronischen Erkrankungen wird dies deutlich.
So ist ebenso ein Behandlungsziel der bewusste Umgang mit den äußeren Stressoren und dem Aufbau und der Bewusstwerdung der inneren Fertigkeiten, um damit gezielt umzugehen. Aber auch der gezielte Einsatz von mentalen Techniken kann sehr erfolgreich zur gezielten Beeinflussung der Regenerationsprozesse des Körpers genutzt werden.

Individualisierte Medizin

Für einen individualisierten Therapieplan werden je nach Patient und Beschwerdebild unterschiedliche Therapie-Bausteine zum Aufbau eines individuellen Therapiekonzepts genutzt und miteinander ergänzt, welche unter dem Stichwort Therapien näher betrachtet werden können.

Welches das für Sie passendste Therapieangebot darstellt, besprechen wir nach dem ausführlichen Erstanamnese Gespräch.